Das rassistische Potential der SPD

Re: Thilo Sarrazins Aussagen waren rassistisch

Mir erschienen die Meinungsäußerungen des SPD-Anhängers Thilo Sarrazin von Anfang an als suspekt.
Allerdings war ich ziemlich verwundert über den breiten Zuspruch, welchen dieser Politiker seinerzeit erhalten hat. Nicht wenige Gefolgsleute der SPD haben reflexartig versucht, Sarrazin zu verteidigen. Manche von ihnen empfanden seine rassistischen Äußerungen sogar als angemessen: Sarrazin hat ihnen aus dem Herzen gesprochen. Solche Momente haben tiefe, verstörende Einblicke in das Seelenleben der gegenwärtigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands erlaubt.
Die Bürger sollten das nicht so schnell vergessen.

In meinen Augen verfügt die heutige SPD – Anhängerschaft über ein bedeutendes Potential rassistischer, wenn nicht sogar faschistoider Gesinnungen. Zwar äußern sich diese hasserfüllten Geisteshaltungen nicht mit Hilfe nationalsozialistischer Symbolik, haben aber nicht selten einen ziemlich beängstigenden Umfang. Dabei denke ich beispielsweise an die Hetzkampagnen und Kampfrhetorik gegen Sozialhilfeempfänger.

Es ist nicht allein peinlich, dass noch vor Kurzem Rassisten wie Sarrazin in der SPD hockten und sich dort pudelwohl fühlten. Meiner Ansicht nach gibt es auch heute in dieser Partei und in ihrer Anhängerschaft viele andere „Sarrazins“.
Wir kennen wohl in dieser Angelegenheit nur die Spitze des Eisbergs.
Von daher kann ich auch niemanden empfehlen, die SPD zu wählen.

Am Ende konnte sich seinerzeit zwar die SPD nach hitziger Diskussion widerwillig dazu durchringen, Sarrazin von ihrer Gemeinschaft auszuschließen. Jedoch wendete sich die Partei viel zu spät gegen den Rassismus der „Gutmenschen“ in den eigenen Reihen. So entstand für mich der Eindruck, dass es mehr um den „guten Ruf“ der SPD als um das eigentliche Problem ging.
Immerhin wurde dem umstrittenen Sarrazin noch eiligst ein Posten bei der Bundesbank verschafft.

Das Kernproblem der gesamten Debatte um Sarrazin ist die desaströse Integrationspolitik der sogenannten Volksparteien.
Dabei erweist sich die vielfach von Frauen betriebene Politik in diesem Gebiet nicht nur als rassistisch sondern auch als extrem sexistisch: Gerade Jungs mit Migrationshintergrund werden in auffälliger Weise systematisch diskriminiert. Ich vermute, dass zahlreiche deutschstämmige Lehrerinnen im Bildungswesen mit sarrazinischen Gedankengut sympathisieren gepaart mit einer gewaltigen Portion feministischen Männerhasses. Dies konnte ich auch immer wieder während meiner Schulzeit beobachten.
Diese hassgeprägten Denkweisen werden natürlich nicht öffentlich zugegeben. Vielmehr wird der Hinweis auf hassgetriebene Pädagoginnen verdächtig übertrieben als große Ausnahmeerscheinung in den Medien dargestellt, was sicherlich nicht zutreffend ist.
Es ist jedoch auch gleichgültig, was zugegeben wird, denn die Ergebnisse sind eindeutig.

Während sich der Anteil der Bürger mit ausländischen Wurzeln schnell vergrößert, sinkt rapide innerhalb der deutschstämmigen Bevölkerung die Bereitschaft, Kinder zu gebären.
Sind deutschstämmige Frauen zu „gebärfaul“ oder unfruchtbar geworden???

Natürlich wird diese Entwicklung von nicht wenigen als bedrohlich empfunden, weil es sich um eine ausgeprägte Tendenz handelt, deren Konsequenzen für die zukünftige Gesellschaft kaum abzuschätzen sind.
Jedoch können Fremdenhass und feministischer Männerhass keine sinnvollen Antworten auf diese Veränderungen hervorbringen.

Die deutschstämmige Bevölkerung schrumpft, ist überaltert, stirbt langsam aus.
So ist das eben.
Das sind im wesentlichen „Erfolge“ „mutiger“ Männerhasserinnen und „progressiver“ Frauenpolitik.
Frauen und die Frauenpolitik haben diese Probleme meiner Ansicht nach vorwiegend verursacht und ganz bestimmt nicht kleine Jungs mit Migrationshintergrund.

2 Responses to “Das rassistische Potential der SPD”

  1. Auceza sagt:

    Rassistisch sind die Aussagen von Sarrazin, wenn er versucht, zwischen Rassenzugehörigkeit und Intelligenz systematisch Zusammenhänge zu konstruieren.
    Für derartige Überlegungen tadelt die UN Sarrazin zu Recht.
    Eine sehr ähnliche Denkhaltung haben auch seinerzeit die nationalsozialistischen Rassenkundler beispielsweise gegenüber den slawischen Völkern vertreten.
    Auch Frau Merkel, welche sich richtig freut, wenn Menschen getötet werden, hat den Rassenhass bedient mit ihrer Andeutung der „faulen Südeuropäer“.
    Es ist schon beängstigend wie aus den Reihen der sogenannten „gesellschaftliche Mitte“ rassistische Werthaltungen in unbedachten Momenten zutage treten.
    Oder ist das Kalkül???

    Sarrazin und seine zahlreichen GesinnungsgenossInnen können nicht begreifen, dass die von ihnen selbst betriebene Bildungspolitik das wesentliche Problem ist: Nicht die Kinder mit schlechten Schulleistungen sind verantwortlich sondern die Inkompetenz von Bildungspolitik und „Lehrkörper“.
    Die Welt von Sarrazin & Co steht auf dem Kopf:
    Opfer werden zu Schuldigen und Schuldige werden zu Opfern.

    Der Faschismus-Begriff geht auf italienische Kampfbündnisse zurück, sogenannten fascis.
    Ich nehme die SPD insofern als faschistoid wahr, wenn sie mit hassgeleitenden Kampfslogans versucht, Vorurteile gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen zu schüren. Beispielsweise hat Schröder seinerzeit vehement gegen Sozialhilfeempfänger gepöbelt und damit gezielt den Hass gegen in Armut lebende Menschen gefördert.
    In meiner Wahrnehmung sind das faschistische Denkweisen, welche auf der Selbsterhöhung gegenüber den Mitmenschen basieren, „Bessermenschentum“ eben.

  2. Ich mal wieder :-) sagt:

    Hier geht aber Einiges durcheinander.

    Zuvor wären wohl ein paar Begriffsdefinitionen angebracht. Was ist „Rassismus“? Was ist „Faschischmus“? Was ist „Diskriminierung“?

    Wenn jemand einfach die Wahrheit ausspricht – das soll falsch sein?

    Wenn jemand die große Not aufzeig, in der sich ein bedrohtes Volk befindet – das darf nicht geduldet werden?

    Verkehrt Welt…

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