Der letzte Ausweg aus der Eurokrise

Re: „Dicke Bertha und Bazooka“ – Die Waffen der EZB
Die Eurokrise verschärft sich weiter während die Politiker ihren Urlaub genießen. Die EZB gelangt bei der Verhinderung einer Eskalation der Situation immer mehr an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Ebenso sind die vielen anderen Versuche der Eurorettung zum Scheitern verurteilt beziehungsweise mit nicht tragbaren Konsequenzen für die europäischen Demokratien verbunden. Gibt es vielleicht dennoch eine einfache Lösung für die aussichtslose Lage???

Die EZB ist doch systematisch damit überfordert, die zahlreichen Mängel bei der Konstruktion des Euro zu beheben.

Der Versuch, den Euro mittels der EZB, eines gemeinschaftlichen Rettungsschirms, Spardiktaten usw. zu erhalten, wird auf jeden Fall scheitern. Die europäischen Demokratien sind einfach zu verschieden, um die mannigfaltigen Probleme der unterschiedlichen Nationen noch unter einen Hut zu bringen.
Wäre der Euro seinerzeit als eine zweite Währung neben den inländischen Währungen eingeführt worden, hätte die Situation fortlaufend über Wechselkursschwankungen entschärft werden können.

Es ist weder möglich noch akzeptabel, die europäischen Demokratien nun zwanghaft auf einen Nenner zu bringen und mit einer EU – Diktatur zu überziehen: die Kosten für die Freiheit der Völker und die Vernichtung demokratischer Prozesse mittels EU – Doktrinen wären nicht mehr hinnehmbar.

Von daher sollten wieder Nationalwährungen neben dem Euro eingeführt werden. Mittlerweile kann die Einheitswährung nicht mehr auf anderem Weg gerettet werden. Das Zeitfenster für alternative Vorgehensweisen ist schon längst geschlossen.
Die Wiedereinführung nationaler Zahlungsmittel bleibt somit als die einzig vernünftige Lösung übrig – die letzte Alternative.
Dabei wäre es angemessen, in der ersten Phase nationale Zahlungsmittel nur als Buchgeld zuzulassen und sie nicht sofort als Banknoten zu drucken oder als Münzen prägen zu lassen.

Je länger diese zweckmäßige Reform der europäischen Union hinausgezögert wird, desto katastrophaler wird das Ende sein, fürchte ich.
Was spricht denn eigentlich dagegen, wenn europaweit mit dem Euro und in jedem Land zusätzlich auch noch mit einheimischer Währung bezahlt werden kann???

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