Die Abwicklung der Firma Griechenland

Re: Troika prüft Griechenland
Die griechische Schuldenkrise bleibt aktuell. Da sich die Reformen des griechischen Staates verzögern, blicken nun viele Politiker der Euro – Zone tadelnd und mit finsterer Mine nach Athen. So wird auch der Staatsbankrott immer wahrscheinlicher. Ist Demokratie neuerdings ein Geschäftsmodell???

Inspektoren von IWF, EZB und EU überprüfen den griechischen Staat und beurteilen die Entwicklung seiner Finanzen. Im Grunde herrscht doch in Griechenland eine freiheitliche Demokratie. Wie ist es dann möglich, dass ausländische Institutionen, welche kaum eine demokratische Legitimation haben, dieser Land nun auf diese Weise kontrollieren???
Die Souveränität des griechischen Volkes ist beschädigt.

Es ist schon längst der Punkt erreicht, an dem das Gebaren von IWF, EZB und EU nicht mehr akzeptabel sind. Das griechische Volk ist frei. Es ist nicht zu fesseln und zu knebeln aufgrund von finanziellen Engpässen. Griechenland ist keine Firma, die sich in einem Insovlenzverfahren befindet, sondern eine Demokratie.
Das ist scheinbar aus lauter Geldgier vollkommen in Vergessenheit geraten.

Unter dem Vorwand der Stabilisierung der Währungsunion wird nun dieses EU – Mitgliedsland quasi bei Wasser und Brot in einen Schuldturm gesperrt. Darüber hinaus erdreisten sich Frau Merkel und ihre Gesinnungsgenossen auch noch, Südländer pauschal zu demütigen und ihnen „Faulheit“ zu unterstellen.
Der Euro wird in seiner gegenwärtigen Form sowieso scheitern. Diese bittere und enttäuschende Wirklichkeit sollte endlich anerkannt werden von der Realitätsverweigerern in Politik und Wissenschaft. Das Festhalten an der aktuellen Währungsunion ist einer verantwortungslosen Insolvenzverschleppung gleichzusetzen. Weil das Scheitern des Euro gewiss ist, sollten die entwürdigenden Prozesse in Griechenland und anderen Nationen sofort gestoppt und die Währungsunion aufgelöst werden.
Noch immer versuchen einige „Träumer“ mit ausgedachten Phantasiezahlen zu „belegen“, dass eine Eurorettung um jeden Preis günstiger sei als das Zerbrechen der Währungsunion. Wer glaubt diesen Scharlatanen noch, welche weder vor der Weltwirtschaftskrise noch vor den drohenden Staatspleiten in Europa rechtzeitig gewarnt haben???
Ihre Berechnungen sind unglaubwürdig und unrealistisch.
Die politische Freiheit der EU – Bürger ist ein weitaus höher zu bewertendes Gut als die Währungsunion oder die geldgierigen Ambitionen ausländischer Investoren.
Und genau um diese Güterabwägung geht es jetzt.
Es sollte ein Aufschrei der Demokraten Europas geben!!!

Letzten Endes war die CDU – Regierung unter Kohl federführend bei der Fehlkonstuktion der Währungsunion – ein epic fail. Der Euro in seiner gegenwärtigen Form ist ein größenwahnsinniges Projekt der CDU – Politik ebenso wie die Elbphilharmonie. Die Möglichkeiten der EU und die Selbstheilungskräfte des Euro sowie der Finanzmärkte wurden maßlos überschätzt.
Die Verantwortlichen für die aktuelle Euro – Krise sind also unter anderem in der CDU zu suchen und nicht in Griechenland. Von daher sind eigentlich die ehemalige CDU – Bundesregierung und insbesondere auch Angela Merkel für die gravierenden, grob fahrlässigen „Managementfehler“ schadenspflichtig. Die währungspolitischen Pfuscher sollten nun auch zur Verantwortung gezogen werden.

Darüber hinaus lassen europäische Nationen noch immer „Wetten“ auf die griechische Staatspleite zu, wodurch die Situation weiter verschärft wird.
Die Bundesregierung hat jahrelang – bis heute – nichts Nennenswertes unternommen, um das Wuchern der Finanzmärkte in Deutschland unter Kontrolle zu bringen – ein Armutszeugnis.
Die Freiheit einiger von Raffgier getriebener Investoren wird im Endergebnis über die politische Freiheit einer Nation gestellt.

Ohne die Fehlkonstruktion des Euro hätten die finanzpolitischen Probleme der Griechen über schwankende Wechselkurse behoben werden können.
Nicht die griechische Demokratie ist schuldig, sondern die dilletantischen Architekten des Euro.

Vernünftiger wäre es gewesen, den Euro als Zweitwährung einzuführen neben den inländische Währungen. In dem Falle wäre es zu dieser absurden Situation der griechischen Staatspleite überhaupt nicht gekommen.
Die gegenwärtigen Zustände der kolonialistischen Kontrolle einer freien Demokratie sind nicht länger erträglich. Der Ausschluss eines Landes aus der Währungsunion war bei der Gründung gar nicht vorgesehen – ein weiterer Fehler der damaligen CDU – Bundesregierung mit Angela Merkels Beteiligung.

Um die Würde des griechischen Volkes zu erhalten, ebenso wie die Würde der anderen kriselnder Nationen, ist die gemeinschaftliche Währung für alle Länder der Eurozone unverzüglich wieder abzuschaffen. Zumindest sind für alle europäischen Nationen parallel zum Euro wieder die Landeswährungen einzuführen.

Wie viel Demokratieverachtung ist erforderlich, um das alles zu tolerieren und zu befürworten, was EU, IWF und EZB mit dem griechischen Volk veranstalten???
Die freien Völker Europas sollten diesen entwürdigenden Prozess stoppen!!!
Wir sollten uns solidarisch mit unseren griechischen Freunden für die demokratische Freiheit einsetzen – gegen EU-, IWF- und EZB – Diktatur.
Es geht letzten Endes auch um unsere eigene Freiheit.

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Empfohlene Quellen:
Berliner Morgenpost: Troika beginnt mit Kontrollen in Athen – Viele „rote Karten“
weltonline: Mit dem Fall Griechenlands fallen auch die Retter
auceza: Der letzte Ausweg aus der Eurokrise
auceza: Katastrophale EU – Politik der CDU
auceza: To throw good money after bad
auceza: Die Finanztransaktionssteuer ist systemrelevant
auceza: Planwirtschaft nach DDR-Muster
auceza: Ist Frau Merkel verwirrt???
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