Grassierende Bildungsarmut in Deutschland


In einer aktuellen Studie von IGLU und TIMSS zeichnet sich überdeutlich ab, dass die Bundesrepublik Deutschland bei der Ausbildung der Grundschüler im internationalen Vergleich schlechter abschneidet als in den Jahren zuvor.
Das deutsche Bildungssystem fällt leicht zurück und verliert einige Plätze im Ranking, verbleibt noch recht knapp im oberen Drittel.

Obgleich Frau Merkel die Bildungspolitik zur Chefsache erklärte und eine „Bildungsinitiative“ gestartet hat, konnte die Gesamtsituation tendenziell nicht erheblich verbessert werden.
Die schwarz-gelbe Regierung hat einen Betrag von mehr als 10.000.000.000 Euro – finanziert auf dem Wege einer Neuverschuldung – in das Bildungssystem investiert. Bei der Ausbildung von Grundschülern führte dies jedoch nachweisbar zu keinen nennenswerten Erfolgen. Eher hat sich die Gesamtsituation sogar verschlechtert.
Ist damit nicht Frau Merkels Bildungsinitiative ein Flop, ein Milliardengrab, de facto eine populistische Verschwendung von Steuergeldern???

Obgleich schon vor vielen Jahren überdeutlich auf den wuchernden Sexismus insbesondere gegenüber den Jungs hingewiesen worden ist, hat sich die Lage nur marginal verbessert. Noch immer erhalten Mädchen bei gleichen Leistungen im matriarchalen Grundschulsystem bessere Noten als Jungs.
In meinen Augen ist Sexismus gegenüber den Kindern eine der schlimmsten Gräueltaten in unserer Gesellschaft.
Kinder sind wehrlos. Sie sind leichte Opfer.
Es liegt somit scheinbar ein außerordentlich bösartiger und feiger Sexismus vor, der in den weiblich dominierten Grundschulen tagtäglich praktiziert wird.
Dennoch bleiben diese Machenschaften straffrei.
Warum???

Die Politik ist aufgefordert, diesen nicht akzeptablen Missstand endlich zu beseitigen.

Des Weiteren hängt der Erfolg in der Grundschule kaum von den Leistungen der gutbezahlten Lehrkräfte ab sondern vor allen Dingen vom familiären und sozialen Umfeld.
Kinder aus sogenannten „bildungsfernen“ Milieus erzielen noch immer signifikant schlechtere Leistungen. Dies bedeutet, dass der Nachwuchs im Wesentlichen außerhalb der Schule die maßgeblichen Kompetenzen erwirbt. So erlangen Kinder vor allen Dingen durch Nachhilfe und elterliche Fürsorge die Fähigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens. Die Anwesenheit in der Grundschule hat nur eine sehr viel geringere Bedeutung und wird systematisch überschätzt sowie überbewertet.
Würde die deutsche Grundschule funktionieren, gäbe es keine Milieuunterschiede, keine Analphabeten, keinen Sexismus gegenüber den Jungs, kein Zurückfallen im internationalen Vergleich.
Obgleich die elterlichen Fürsorge nachweisbar bessere Resultate bringt, mögen „Bildungsexperten“ dennoch Ganztagsschulen einführen.
Warum soll angesichts dieser eindeutigen Faktenlage das äußerst mangelhafte, versagende Grundschulsystem noch weiter zur Ganztagsschule ausgebaut werden???

Wieso gelingt es in den Grundschulen noch immer nicht bei täglicher Präsenzpflicht, vielen Kindern – nämlich einem ungefähren Anteil von etwas weniger als 20% – überhaupt etwas Sinnvolles beizubringen???
Circa 20% der Kinder können nicht ausreichend Lesen und Schreiben oder Rechnen. Sie befinden sich damit dank der konservativen Bildungspolitik auf dem direkten Weg zum Analphabetismus.

Dennoch wird in zahlreichen Medien ein Loblied auf die Bildungspolitik angestimmt.
Dabei finden regelmäßig durchaus kritisch zu betrachtende Entwicklungen kaum Erwähnung.
Dies vollzieht sich in meinen Augen systematisch.

Nur relativ wenige Zeitungen und Zeitschriften beurteilen die Bildungspolitik auch kritisch und decken Fehlentwicklungen auf.
Indem nicht angemessen Qualitätsmängel dargestellt werden, kann eine Verbesserung nicht gelingen. Somit kommt es fortlaufend zu einem beträchtlichem Qualitätsverlust.
So besehen fördern nicht wenige Journalisten und Politiker die aktuelle Bildungsmisere.

Insgesamt wird vielfach das deutsche Publikum ebenso einseitig unterrichtet wie die Kinder in der Grundschule. In der Folge entsteht ein falsches, realitätsfernes Meinungsbild.
Dies beeinträchtigt unsere Demokratie, welche maßgeblich abhängig ist von einem manipulationsfreien Journalismus.

Was wäre, wenn wir einen Krieg hätten und die Bürger würden darüber nicht informiert, weil es der Beliebtheit von Frau Merkel schaden könnte???

Lügen haben kurze Beine.

One Response to “Grassierende Bildungsarmut in Deutschland”

  1. Gast sagt:

    Scheiß System. ;(

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