h plus

Wann kommt der Übermensch?
hPlus
Während sich viele Deutsche wegen der Griechenlandkrise den Kopf zerbrechen, den Rasen mähen oder ein wenig Lebensfreude bei einer Youtube-Show suchen, schreitet die Evolution voran.

Jedoch schreitet die Evolution nicht nur innerhalb der zunehmend zerstörten Ökosysteme voran, sondern auch in den Laboren der Weißkittel.

In der europäischen und deutschen Presse erfahren wir aktuell relativ wenig über die Fortschritte der Gentechnologie. Gelegentlich veröffentlichen die Mainstream-Medien einen Artikel. Und natürlich gibt es Fachzeitschriften, welche leider nur ein relativ kleines Publikum erreichen.
So haben die Bürger bereits einiges über die Gen-Tomate und den Gen-Mais erfahren. Schon deutlich weniger Leuten ist hingegen bekannt, dass weit über 70% der globalen Soja-Produktion gentechnisch verändert ist.
Zwar sind gegenwärtig die Vorschriften hinsichtlich der Gen-Manipulation noch recht streng in Deutschland. Dennoch kann davon ausgegangen werden, dass mit Hilfe von Gentechnologie fabrizierte Erzeugnisse regelmäßig auch hierzulande konsumiert werden. Soja wird beispielsweise zu Lecithin verarbeitet und in dieser Form zahlreichen Lebensmitteln beigemischt. Aufgrund der hohen Komplexität der internationalen Arbeitsteilung und Handelsverflechtungen ist kaum noch überschaubar, welche Rohstoffe aus welchem Land kommen und ob sie genetisch verändert worden sind oder eben nicht.

Obgleich Monsanto und andere Firmen weltweit reichlich Gebrauch von der Gentechnik machen, sind die Langzeitfolgen des Konsums von Genfood weitgehend unbekannt. Es gibt nur relativ wenige Studien von unabhängigen Institutionen. Langzeitversuche an Ratten, Mäusen und Hamstern haben insbesondere über mehrere Tiergenerationen hinweg teilweise erschreckende Ergebnisse zu Tage gefördert. Eine genetisch veränderte Kartoffel soll angeblich bei dauerhaftem Genuss den Magen stark schädigen. Allerdings mögen die Lebensmittelkonzerne diese Erkenntnisse gerne ignorieren und diskreditieren systematisch allzu kritische Wissenschaftler.
Zudem werden mit äußerst fragwürdigen und mangelhaften Versuchsreihen gekaufter Akademiker die Zweifel zerstreut. Langzeitstudien werden nicht betrieben. In der Regel wird nach etwa 30 Tagen der Verfütterung im Rahmen von Tierversuchen ein gentechnisch verändertes Lebensmittel als unbedenklich für den Menschen eingestuft.

Was hat dies alles mit h+ zu tun und was ist h+ eigentlich genau?

Hinsichtlich der Gentechnik sind die Deutschen mehrheitlich schlecht informiert. Des Weiteren finden sich in der Lügenpresse oftmals mit Halbwahrheiten durchsetzte Artikel, welche insgesamt eher verharmlosend wirken. Immerhin sind die großen Nahrungsmittelproduzenten im Regelfall zahlungskräftige Werbekunden der System-Medien.

Viele Bürger mögen Gentechnik nicht, weil sie ihnen irgendwie unheimlich oder widernatürlich erscheint. In welchem Umfang Genfood bereits zum Alltagsleben gehört, bleibt dabei nicht wenigen Konsumenten unklar.
Jedoch wird nicht nur die Anreicherung von Tomaten mit Fischgenen erprobt. Es gibt in Kanada und den USA bereits Farmen, auf denen Spinnenziegen (spidergoats) Rohstoffe für Industrieseide produzieren.

Die Weißkittel experimentieren auch mit menschlichem Erbgut. So sind in Großbritannien, den USA und vermutlich ebenfalls in Afrika zahlreiche Forschungseinrichtungen aktiv, in denen sogenannte Chimären für Versuchszwecke gezüchtet werden.
Chimären sind Lebewesen, welche tierische Gene und zugleich menschliches Erbgut in sich tragen. Sie haben teilweise menschliche Merkmale und vielleicht sogar humanoide Gesichtszüge. Es gibt jedoch kaum authentisches Bildmaterial von diesen Hybridwesen.
Die Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit im Regelfall nicht gezeigt. Vermutlich sind diese bedauerlichen Kreaturen nicht niedlich und werbewirksam genug, um das Image von Menschenexperimenten zu verbessern. Wahrscheinlich sind viele der ausgebrüteten Halbmenschen kaum lebensfähig, haben eine entstellte Erscheinung und erfahren schlimmes Leid.
Auf jeden Fall ist sicher und zudem offiziell bestätigt, dass es diese Forschungen gibt.

Im angelsächsischen Sprachraum finden sich zahlreiche enthusiastische Befürworter sogenannter Designer-Babies. Diese Kleinkinder sind genetisch optimiert und den Wünschen der Eltern entsprechend „gefertigt“ worden. Bei Designer-Babies wird die DNA nach fehlerhaftem Erbgut untersucht und unerwünschte „Erbkrankheiten“ sowie genetische Mängel beseitigt. Es ist möglich geworden, mit Hilfe von künstlich erzeugter oder gar tierischer DNA die Gene des Nachwuchses „aufzuwerten“.
Die Eltern versprechen sich davon ein genetisch verbessertes Baby, welches sich beispielsweise durch hervorragende Gesundheit, übermenschlicher Stärke, genialer Intelligenz auszeichnet – eine Art Wunderkind.

Die Freunde der gezielten Optimierung menschlichen Erbgutes nennen sich Transhumanisten (kurz: h+).
Diese Leute gehen davon aus, dass die Designer-Babies nur der Beginn einer Entwicklung hin zu einer neuen Art sind. Sie empfinden dies als den notwendigen nächsten Schritt der Evolution.
Im Rahmen des „sozialdarwinistischen“ Wettbewerbs in Schulen und Ausbildungssystemen werden sich womöglich diese „Übermenschen“ behaupten können und die „Normalgeborenen“ überflügeln. Auf diese Weise wird nach den Vorstellungen der Transhumanisten der homo sapiens sukzessiv verdrängt und ihm droht dasselbe Schicksal, welches einstmals dem homo neanderthalensis zuteil geworden ist.

Diese Entwicklungen sind keine esoterische Futurologie sondern seit einigen Jahren bereits Realität. Es geht nicht mehr um die Frage, ob es diese h+ -Menschen geben wird. Es gibt sie bereits im ersten Versuchsstadium als Chimären in biogenetischen Forschungseinrichtungen. Die Angebote für die Erzeugung von Designer-Babies bestehen ebenfalls und werden Jahr für Jahr ausgebaut.

Nur in Deutschland und Europa sind diese Tendenzen weitgehend unbekannt, obgleich sie definitiv in der nahen Zukunft auch uns betreffen werden. Spätestens dann, wenn die h+ – Übermenschen aus den USA nach Deutschland reisen oder gar einwandern mögen.
Es wird dann in Deutschland notgedrungen Überlegungen darüber geben, ob diese Tier-Mensch-Hybriden dem Tierschutz oder menschlicher Gerichtsbarkeit zuzuordnen sind. Obama hat in den USA bereits Universitäten damit beauftragt, Gesetzesvorschläge für die juristische Behandlung von Tiermenschen zu entwickeln.

Darum ist es höchste Zeit, dass auch in Deutschland über die h+ – Bewegung diskutiert wird. Sofern manche Bundesbürger bereits starke Vorbehalte gegen die islamische Lebensart haben und eine „Islamisierung“ befürchten, wird es ihnen sicherlich nicht leicht fallen, einem h+ -Übermenschen zu begegnen, welcher freundschaftlich die „Pfote“ zur Begrüßung reicht.

Diese zwischenmenschlichen Problemlagen sind letzten Endes zweitrangig. Sehr viel bedeutsamer sind die Konsequenzen der schnell fortschreitenden und relativ leichtsinnigen Anwendung der Genetik. Der Menschheit scheint beinahe die Kontrolle über diese gefährliche Technologie zu verlieren:
Es bestimmen aktuell primär „alternativlose Marktzwänge“ sowie „eindeutige“ volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen das zukünftige Schicksal der Erde. Gier.

Im schlimmsten Falle erleiden zahlreiche, vielleicht sogar die meisten Ökosysteme einen Schock unter der Wucht des künstlich angeheizten Evolutionsdrucks und brechen komplett zusammen.
So hat allein die vor vielen Jahren in Texas eingeführte Rote Feuerameise zwischenzeitlich den gesamten Südwesten der USA erobert und die meisten anderen Ameisenarten verdrängt sowie ausgerottet. Auch in Südeuropa gibt es gegenwärtig ein ähnliches Problem mit der linepithema humile.

Was passiert, wenn Ökosysteme vollständig kollabieren?
Sie könnten dann beispielsweise dauerhaft in einem irreversiblen, „untoten“ Zustand verharren wie wir es bei den sich Jahr für Jahr ausbreitenden „Todeszonen“ auf dem Meeresgrund beobachten können.

Supergau

Weitere Quellen:
Wenn den Meeren der Sauerstoff ausgeht
Argentinsche Ameisen erobern Süd-Europa
Rote Feuerameise
Soja – Warum ich das lieber nicht essen würde
Tom Horn – Transhumanism Forbidden Gates
The Goats with Spider Genes and Silk in their Milk – Horizon: Playing God – BBC Two
Mensch-Tier-Chimären: Briten fordern klare Regeln für Mischwesen
Lezithin, E 322, Lecithin
The Culture of Transhumanism Is About Self-Improvement
Nachteile der GM Tomaten
Genfood: Wo steckt’s drin?
Árpád Pusztai
Diese Gefahren lauern in genmanipulierten Lebensmitteln
What is a designer baby?
Will directed evolution destroy humanity, and if so, what can we do about it?
Wondergenes
Genes Without Borders
Philosophie erklärt: Was meint NIETZSCHE mit dem ÜBERMENSCH? – von Philosoph Dr. Christian Weilmeier
China: Erste Hunde mit editiertem Genom

Leave a Reply

CommentLuv badge