Hat Frau von der Leyen nur eine begrenzte Sichtweise???

Frau von der Leyen verdreht wieder einmal die Tatsachen und scheint in der Sachlage orientierungslos zu sein. Sie behauptet, dass angesichts ihres Vorschlags, die ehemaligen Schlecker-Mitarbeiter in Kitas und der Altenpflege unterzubringen, einige Bürger „die Nase rümpfen“ würden über die sogenannten „Schlecker-Frauen“.

Niemand „rümpft die Nase“ über die „Schlecker-Frauen“ außer vielleicht einige Politiker ihrer Partei und andere Menschen aus ihrem persönlichen Bekanntenkreis.
Das Problem ihrer „Empfehlungen“ ist ein anderes: Sie will aus ideologischen Gründen diesen Frauen „anraten“ einem bestimmten Beruf nachzugehen. Damit übt sie unnötig Druck auf diese ohnehin mit Sorgen belasteten Menschen aus, weil sie sich nun unter Umständen für ihre beruflichen Entscheidungen rechtfertigen müssen.
Es ist bekannt, was passiert, wenn die ARGE derartige „Empfehlungen“ formuliert: Wer diesen Empfehlungen nicht nachkommt, dem werden die Leistungen gekürzt.
Auf diese Weise beeinträchtigt Frau von der Leyen in nicht akzeptabler Weise das durch das Grundgesetz garantierte Recht auf freie Berufswahl.
Das ist eine Frechheit und sie überschreitet damit wiederholt bei Weitem ihre Kompetenzen.

Frau von der Leyen hat schon häufiger verfassungsfeindliche Vorschläge unterbreitet, beispielsweise mit ihren Ideen zur Internetzensur. Sie scheint eine mangelhafte Kenntnis des Grundgesetzes zu besitzen und es ist ihr trotz zahlreicher Belehrungen durch ihre Kritiker nicht gelungen, dieses unerträgliche Defizit zu beseitigen.
Mit ihrer eklatanten Unkenntnis der Grundrechte ist sie völlig ungeeignet für ein Ministeramt.

Die von der Schleckerpleite betroffenen Menschen sollten von der gegenwärtigen Politikerkaste keine Hilfe erwarten. Es gibt sehr viele arbeitssuchende VerkäuferInnen und es wäre auch ungerecht gegenüber den vielen anderen Arbeitslosen, wenn nun die ehemaligen Arbeitnehmer des Schlecker-Konzerns bevorzugt behandelt würden beispielsweise durch eine besondere Transfergesellschaft.

Ein Kernproblem am Arbeitsmarkt ist die Unfähigkeit der ARGE, den Menschen anständige Arbeitsplätze zu vermitteln bzw. sie effektiv zu qualifizieren.
Die Arbeitsmarktlage in Deutschland ist schlecht, auch wenn das von der Bundesregierung andauernd geleugnet wird.
Es besteht vor allen Dingen ein Wachstum im Niedriglohnsektor, welcher durch Harz IV oftmals subventioniert wird. Kaum jemand kann von den geringen Einkommen leben. Menschen arbeiten 40 Stunden und mehr in der Woche und müssen dennoch Sozialleistungen beantragen.
So sieht die Lebenswirklichkeit sehr vieler Bürger in Deutschland aus.

Tatsächlich ist eine sinnvolle Weiterbildung und eine berufliche Umorientierung für die ehemaligen Schlecker-MitarbneiterInnen nicht verkehrt. Es verbietet sich dabei, aus ideologischen Gründen „Empfehlungen“ zu formulieren und Druck auszuüben. So werden beispielsweise auch in der IT – Branche qualifizierte Arbeitskräfte gesucht und nicht nur in Kitas und in der Altenpflege.

Insgesamt ist die Arbeitsmarktpolitik gescheitert und hat in den meisten Fällen versagt: es kam zu einer Verelendung in breiten Teilen der Bevölkerung. Zudem wurden in manchen Medien auch noch systematisch Hetzkampagnen gegen die Ärmsten der Armen betrieben. Diese Missstände lassen sich nur beheben, wenn die dafür verantwortlichen Parteien abgewählt werden, also sowohl CDU und FDP als auch SPD und die Grünen.
Wie sollte sich sonst etwas ändern???

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