Mainstream… im Gleichschritt in die Diktatur

Fremdenlegion
Wir leben in der Zeit des Mainstreams, einer protofaschistischen Epoche.
Im Gleichschritt marschieren in der Schule gezüchtete und hinsichtlich ihrer Weltanschauung „optimierte“ Kleingeister und Jasager zu den Trommeln von Mainstream-Medien und Mainstream-Politik.
Unsere Gesellschaft ist gekennzeichnet durch politischen Mainstream, Gendermainstream, akademischen Mainstream usw.

Es ist nicht so, dass Mainstream Einigkeit über Werte und Inhalte bedeutet. Obgleich dieser Eindruck bei oberflächlicher Betrachtung entstehen könnte, ist die Lebenswirklichkeit eine andere.
Tatsächlich bedeutet Mainstream, dass systematisch und mit totalitärer Manier abweichende Meinungsbilder als „unpassend“, „unangemessen“ und „falsch“ dargestellt werden.
Von daher ist die Mainstream-Gesinnung eine demokratiefeindliche Einstellung, welche den Meinungspluralismus ablehnt und zum Feindbild stilisiert.
Es wird nicht erduldet sondern nur temporär ignoriert.
Es herrscht nicht Gleichmut sondern Gleichgültigkeit.

„Mit den Wölfen heulen“ ist Mainstream, Anpasserei ist Mainstream, Jasagerei ist Mainstream, Intoleranz ist Mainstream, Diktatur ist Mainstream.
Dies ist das wahre Gesicht zahlreicher „pseudo-fortschrittlicher“ Bewegungen in unseren abendländischen Kulturen.

Um die Meinungstyrannei zu tarnen, wird die hässliche, faschistoide Mainstream-Fratze mit vermeintlich humanistischen Labeln geschminkt. So gilt eine „links-liberale“ Meinungsäußerung als politischer Mainstream, als die „Neue Mitte“.

Dabei ist gerade die politische Linke in Europa durch Orientierungslosigkeit und Inhaltsarmut gekennzeichnet. Als „links“ gelten sowohl Schröders Sozialstaatsabbau als auch Merkels opportunistischer Populismus.
Seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks und seit dem Scheitern der DDR gibt es keine allgemein gültige Definition mehr für das vermeintlich politisch „linke“ Parteienspektrum.
Von daher gilt heutzutage beinahe jedes Meinungsbild als irgendwie „links“ und „humanistisch“, welches nicht gerade überdeutlich dem Rechtsradikalismus von NPD oder AfD zuneigt.

Auch der Bezeichnung „liberal“ ist inhaltlich leer und verwässert. Liberalität im Sinne von Freiheitlichkeit hatte vor hundert Jahren eine gänzlich andere Bedeutung als heute.
Seinerzeit ging es darum, monarchistische Demokratiefeinde aus ihren Machtpositionen zu jagen. Heute wird unter dem Label „liberal“ alles Mögliche subsumiert: Es gelten sowohl der neoliberale Konservativismus als auch Bürgerrechtsbewegungen, welche eben diesen Neoliberalismus heftig kritisieren, als „liberal“.
Von daher adeln gegenwärtig Mainstream-Medien und Mainstream-Politik in willkürlicher Weise Meinungsäußerungen mit dem Label „links-liberal“.

Bei genauerer Betrachtung ist also die „links-liberale“ Meinung ein intellektuelles Gummiband, welches beliebig mit Inhalten besetzt werden kann.
In der Mainstream-Gesellschaft bestimmt die vermeintliche Elite weitgehend despotisch die konkreten Inhalte des „Links-Liberalismus“ und so herrscht de facto immer mehr eine intolerante Meinungsdiktatur.

Was sind die Ursachen für die Entstehung des abendländischen Protofaschismus?

Es kann nur vermutet werden, welche gesellschaftlichen Faktoren uns in die Diktatur treiben. So hat die ökonomisch begründete, demokratiefeindliche Optimierung des Ausbildungswesens möglicherweise eine wesentliche Bedeutung. Aber auch die Verwirklichung des Überwachungsstaates via Internettechnologie und NSA fördern demokrokratiefeindliche Strukturen.
Des Weiteren kann die aktuelle Parteienpolitik mit ihren Parteizwängen und „geschlossenen“ Abstimmungen als ein Wegbereiter der Diktatur angesehen werden.

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