Merkel erklärt, was sie selbst nicht versteht

Re: Spiegelfechter – Merkels Welt
Erklärbär Merkel hat scheinbar von Volkswirtschafts-lehre keine Ahnung.
Sie kennt – so wie es aussieht – auch die Paradigmen der Ökonomie nicht.
Mit anderen Worten: Frau Merkel weiß gar nicht, worum es eigentlich geht.

Natürlich mag sie sich nicht lächerlich machen und versucht deshalb ihren Sachverstand mit vermeintlich beeindruckendem Zahlenmaterial vorzutäuschen.
Dadurch blamiert sie sich jedoch meines Erachtens umso mehr: sie wirkt wie in flagranti ertappt und stammelt scheinbar nur irgendetwas halbwegs Nachvollziehbares vor sich hin.

Ihre Besinnung auf die Zeiten Adenauers dient vor allen Dingen rhetorisch dazu, sie selbst auf ein Podest von historischen CDU – Größen zu erheben, auf den sie überhaupt nicht hingehört.

Inhaltlich vergisst Frau Merkel, dass der technische Fortschritt gewaltig ist, sich unsere Lebenswelt massiv verändert hat. Der Vergleich mit der nostalgisch verklärten, heroischen Pionierzeit der Bundesrepublik ist absurd:
Es werden Äpfel mit Birnen verglichen.
Unsere gegenwärtigen Problemlagen sind gänzlich andere.
Ebenso absurd wäre es, die biblische Lebenswelt von Adam und Eva den heutigen Lebensumständen gegenüber zu stellen.

Wir erleiden aktuell eine wirtschaftswissenschaftliche Orientierungslosigkeit, die Frau Merkel nicht im Ansatz versteht: Die “heiligen” Dogmen des Neoliberalismus sind gescheitert.
Wer sich in der theoretischen Diskussion etwas auskennt, könnte beispielsweise feststellen, dass vor allen Dingen die Theorie der externen Effekte in diesem Zusammenhang mangelhaft ist.
Für die Bundeskanzlerin ist die chaotische Lage, die theoretische Desorientierung der ökonomischen Fachleute vorteilhaft, weil sie ihr Nichtwissen nun ideal verbergen kann.

Die Bundeskanzlerin war nachweislich für lange Zeit als promovierte Physikerin nicht in der Lage, die Gefährlichkeit der Atomkraft vernünftig zu beurteilen. Wer glaubt nun ernsthaft, dass sie den genialen Durchblick in anderen Themenkreisen hat???

Gauleiterin Merkules“ argumentiert bestenfalls auf dem Niveau schwarzbrauner Stammtische, wodurch sie auch eine hohe Popularität bei halbinformierten Bildzeitungsgroupies erfährt.

Frau Merkel sollte am besten endlich Mut zur Vernunft beweisen und freiwillig zurücktreten anstatt weiterhin aus Machtgier an ihrem Sessel zu kleben.
Es wird langsam peinlich.

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