Wutbürger und die Arroganz der Politik

die_Sonnenkanzlerin
Die Unzufriedenheit ist bei vielen Bürgern ausgeprägt. Psychische Erkrankungen nehmen zu, die Menschen sind unglücklich mit den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen.
Wutbürger verlangen umfangreiche Verbesserungen und werden fortlaufend enttäuscht. Die Politiker reden sich regelmäßig mit Sachzwängen heraus und betonieren auf diese Weise die Missstände. Sachzwänge gibt es nur dort, wo Einfallslosigkeit und Ohnmächtigkeit herrschen. Jene, welche die Alternativlosigkeit verkünden, sind nur unfähig, gute Politik zu machen. Gibt es noch Hoffnung???

In vielen Fällen richtet sich die Bürgerwut gegen konkret auftretende Misstände im persönlichem Umfeld. Bei den Versuchen, diese Missstände zu beseitigen, tauchen unerwartet – auf nicht nachvollziehbare Weise – unüberwindliche Barrieren auf. Es bleibt unklar, warum konsequentes Handeln in vielen Fällen unmöglich geworden ist. So stellen viele Bürger erschrocken fest, dass aus ihrer persönlichen Sicht oftmals systematische Ungerechtigkeit vorliegt.
Es ist so, weil es so ist, erfährt der Bürger dann von den Verantwortlichen in derartigen Situationen. Die Politik kann die Absurdität des Alltags nicht mehr erklären, weil sie selbst nicht mehr begreift, was sie tut.
Das ist den „Volksvertretern“ aber auch im Prinzip egal, weil trotz der Missstände das Einkommen stimmt. Warum sollten diese Leute etwas ändern, wenn mit Wahllügen ohnehin die Wiederwahl gesichert ist???

Eine wesentliche Eigenschaft des Politikers der Gegenwart ist die umfangreiche Ignoranz gegenüber den Problemen der Bevölkerung gepaart mit hineingesteigerter, selbstherrlicher Arroganz. Mit dieser psychologischen Strategie überstehen sie die unfassbare Absurdität der Situation.
Von daher verspricht die Politik andauernd Wunder, während nicht selten die banalsten Dinge des Alltags nicht mehr funktionieren. Das erzeugt in der Bevölkerung eine ohnmächtige Unzufriedenheit, das erzeugt Wut.

Auf diese Weise ist eine große Diskrepanz entstanden zwischen dem Leben der Bürger und dem Problembewusstsein der Politiker. Fälschlicherweise wird das Empfinden dieser Diskrepanz innerhalb der Bevölkerung als Demokratieverdrossenheit bezeichnet. Tatsächlich haben die Bürger nur genug von den etablierten Parteien und ihren professionellen Wahllügen.

Die „Volksvertreter“ beschäftigen sich nicht mehr mit den Sorgen und Bedürfnissen der Bevölkerung sondern vornehmlich mit ihren eigenen egoistischen Wünschen. Politik wird als eine parteipolitische Karriere verstanden, als ein erfolgreicher, großzügig subventionierter Weg nach oben.
Politikerinnen sind dabei oftmals am unverschämtesten: Sie verlangen aus sexistischen Motiven – nämlich weil sie weiblich sind – besonders gefördert und alimentiert zu werden, um den angeblich vorhandenen Sexismus zu bekämpfen. Diese fundamentale Argumentationsidiotie spiegelt sehr gut wieder, welche Mentalität in der aktuellen Politik vorherrscht: Ihren enthemmten Egoismus, ihre raffgierige Selbstbedienungsmentalität versteht die Politikerschaft als neues Selbstbewusstsein.
Logischer Weise sind die primitiv-dreisten Quotenfrauen auch unfähig, alle anderen Widersinnigkeiten der Lebenswelt zu begreifen und als Politikerinnen inkompetent. Damit schaden sie im Endeffekt uns Frauen am meisten. Das ist ihnen ebenfalls gleichgültig, weil sie sich sowieso nur für sich selbst interessieren.

Die geforderte Frauenquote spiegelt die ausgeprägte Dekadenz der Politikerkaste und ihr defektes Unrechtsbewusstsein am besten wieder: Bestimmte Menschengruppen dürfen sich „selbstverständlich“ hemmungslos bereichern – unabhängig von ihren Leistungen und ihrer Fähigkeit, die kulturellen Probleme zu lösen.
Es geht also eigentlich nicht mehr um tragfähige Problemlösungen sondern um die effektive persönliche Bereicherung privilegierter Menschengruppen auf Kosten der Allgemeinheit. Dazu dienen ihnen die Parteien als Vehikel.
Paradoxer Weise missverstehen diese Absahner ihr Dasein als gelungenen Beweis für die Funktionstüchtigkeit der Leistungsgesellschaft. Dabei sind sie längst im großen Stil zu leistungsunfähigen Schmarotzern geworden.

Die Politikerkaste hat sich selbst in Deutschland seit Jahrzehnten herunter-gewirtschaftet. Die Ursachen dafür liegen im Parteiensystem und der Reformunwilligkeit der etablierten Parteien.

Um die beschriebenen Fehlentwicklungen zu beenden, sollten sich die Bürger besser selbst um ihre Belange kümmern und politisch aktiv werden. Die etablierte Politk ist scheinbar nur noch beim Schmarotzen überdurchschnittlich kompetent.

Allerdings behindert und verhindert das von den Parteien realisierte Berufspolitikertum die politische Aktivität der Bevölkerung. Ein Mensch kann angeblich nur als professionell geschulter Parteisoldat gute Politik machen.
Jedoch hat die Berufspolitik schon längst bewiesen, dass sie im Regelfall nur fähig ist, Wahllügen zu verbreiten und die Bürgerwut im Endeffekt aufzustacheln.
Der Berufspolitker ist ein Fachidiot.
Jeder Bürger ist ein besserer Politiker.
In einer Demokratie hat jeder das Recht als Politker aktiv zu werden.

Der Bürger hat ein besseres Problembewusstsein, bessere Problemlösungskonzepte.
Damit ist ein Zustand der Unerträglichkeit erreicht, welcher nur noch durch eine fundamentale Reform der Demokratie behoben werden kann.

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