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Ökofaschismus

Donnerstag, Dezember 8th, 2011

—Wenn ein grüner Apfel anfängt zu faulen, wird er braun.—

Während der letzten Jahrzehnte rückte die Umweltverschmutzung zunehmend in das öffentliche Bewusstsein. Eine ganze Reihe von Publikationen klärte die Bevölkerung umfangreich darüber auf, dass die Industrieproduktion massiv die Natur und letzten Endes auch den Menschen schädigte.
Diese Aufklärung führte zu einer erhöhten Sensibilität für die Wechselwirkungen zwischen Kultur und Natur.

Seither werden den externen Effekten der industriellen Fertigung, also den schädlichen Nebenwirkungen der Massenproduktion, auch in den Wirtschaftswissenschaften eine größere Bedeutung beigemessen. Umweltfreundlichkeit und Bioproduktion dienen mittlerweile sehr oft als Marketingargumente.

Um das Problem der Zerstörung unserer biologischen Basis zu lösen, wurden verschiedene Konzepte entwickelt, welche bis heute nur teilweise erfolgreich sind: die Umweltverschmutzung konnte nicht gestoppt, sondern nur regional eingedämmt werden.
In vielen Fällen wurde die Vernichtung der Natur in die Entwicklungs- und Schwellenländer exportiert.
Oftmals vertreiben überzogene Umweltschutzauflagen die Unternehmen in Regionen, wo sie noch sehr viel umweltschädigender produzieren können – beispielsweise in Indien oder China. Gleichzeitig importieren die teilweise deindustrialisierten abendländischen Gesellschaften zunehmend Konsumgüter aus eben denselben Ländern.
Auf diese Weise wird plötzlich Umweltschutz zu einem globalen Problem und erscheint nur noch durch internationale Zwangsmaßnahmen lösbar: Die Umweltverschmutzung kennt keine nationalen Grenzen.
Warum scheitern die Umweltschutzbemühungen so oft???
Ist ein globaler Ökofaschismus unser letzter Ausweg aus diesem Dilemma???

Als erste Reaktion auf die Kritik von der Umweltschutzbewegung haben die neoliberalen Ökonomen versucht, die mannigfaltigen Probleme zu leugnen und mit Gegendarstellungen die Menschen davon zu überzeugen, dass die Natur sehr viel belastbarer sei als wir glauben und sich schnell wieder erholen wird.
De facto haben diese Akademiker aufgrund ihrer ignoranten Haltung die kapitalistische Umweltvernichtung gefördert und sinnvolle Lösungsanätze hinausgezögert. Ihre Beweggründe dafür ergaben sich aus zahlreichen korrupten Verflechtungen von wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen.

Schließlich hat sich auch bei einigen Ökonomen die Einsicht durchgesetzt, dass allein mit Lügenmärchen das bestehende System nicht dauerhaft verteidigt werden kann. Deshalb haben sie versucht, im Rahmen der ökonomischen Theorie Strategien zum Umweltschutz zu entwickeln, welche eigentlich nur die neoliberale Ideologie retten sollten. Ihre Zielsetzung war es dabei immer, das marktwirtschaftliche System durch kleinere Systemkorrekturen zu erhalten.

So definieren die Anhänger der neoliberalen Weltanschauung neuerdings die Umwelt als ein öffentliches Gut, obwohl sie lange Zeit vehement für die konsequente Privatisierung der Natur und des Staatswesens eingetreten sind.
Sie wollen also die Profite, welche aus der Verwüstung der Natur resultieren, auch weiterhin bei den Unternehmen belassen, indem sie eine strikte Trennlinie zwischen privat- und staatswirtschaftlicher Sphäre konstruieren.
Es können die Kosten der Umweltzerstörung kaum annäherungsweise errechnet werden. Vermutlich übersteigen diese Kosten in nicht wenigen Fällen bei Weitem den Gewinn.
Obgleich eindeutig kapitalistische Organisationen externe Effekte wie beispielsweise die Vernichtung unserer biologischen Existenzgrundlage verursachen, sollen diese Auswirkungen unternehmerischen Handelns als ein öffentliches Problem, im Endeffekt als ein Staatsversagen dargestellt werden.
Obgleich Wirtschaftsunternehmen erst dann als besonders erfolgreich gelten, wenn sie zunehmend mit hohen Absatzmengen öffentliche Interessen berühren, wollen neoliberale Theoretiker den größten Teil der tatsächlichen Produktionskosten, nämlich beispielsweise die Umweltverschmutzung, der Allgemeinheit aufbürden.
So findet eine versteckte Umverteilung statt: wenige Kapitalisten profitieren während die Allgemeinheit zunehmend verarmt.
Sofern dieses Leitprinzip der Martkwirtschaft nicht funktionierte, wurde vielfach die Produktion eingestellt, weil sie dann nicht mehr ausreichend profitabel war.
Warum misslingt es der reinen marktwirtschaftlichen Lehre, eine Güterproduktion zu verwirklichen, welche nicht systematisch Natur und Mensch vernichtet???

Mit zunehmenden Erfolg der rationalistischen Ökonomisierung wuchs auch gleichzeitig die Menge von externen Effekten, möglicherweise sogar überproportional.
Es wurden neuartige Technologien von den Kapitalisten sofort dazu benutzt, um Konsumgüter mit Gewinninteresse zu vermarkten. Hingegen wurde die kritische Technologiefolgenabschätzung regelmäßig ignoriert oder im Rahmen von manipulierender PR gezielt diffamiert.
Gerade bei neuartigen Produkten sind die längerfristigen Folgekosten noch weitgehend unbekannt, die zahllosen kulturellen Wechselwirkungen unerforscht. Deshalb sind diese Produkte besonders attraktiv für die Kapitalisten. Sie machen Gewinne mit schädlichen Produkten bis der öffentliche Druck wächst. Von daher produziert der Kapitalist meistens so lange bis schließlich die negativen externen Effekte nachgewiesen und in Rechnung gestellt werden können.
Dieses Verhaltensmuster ist überall zu bemerken und erscheint symptomatisch für kapitalistische Gesellschaften. Es wird versucht, durch manipulatives Marketing Kaufanreize zu setzen und jegliche Kritik an den Produkten systematisch zu zerstreuen.
Das Problem der externen Effekte, welches mehr oder weniger als ein Randphänomen ökonomischer Theorienbildung aufgefasst wird, ist das zentrale Problem der marktwirtschaftlichen Theorie und hat den Kapitalismus ad absurdum geführt.

Innerhalb der neoliberalen Theorie der öffentlichen Güter wird zunächst eine Grenzziehung zwischen öffentlichen und privaten Gütern vorgenommen. Gerade bei dieser Definition von öffentlichen Gütern werden maßgebliche Zusammenhänge einfach „übersehen“.
Es gelingt überhaupt nur sinnvoll diese Trennung vorzunehmen, wenn die Perspektivität zeitlich begrenzt wird. Langfristig betrachtet ist es immer so, dass alle gesellschaftlichen Systeme sich gegenseitig beeinflussen. Von daher gilt grundsätzlich, dass alle wirtschaftlichen Güter langfristig öffentliche Güter sind, weil die Konsumfolgen auf lange Sicht die Interessen aller Kulturmitglieder berühren. Es gilt der Schmetterlingseffekt.
Nur dadurch, dass die Perpektivität verkürzt und eine theoretische Halbblindheit erzeugt wird, erscheint plötzlich die Annahme einer Dichotomie zwischen öffentlichen und privaten Gütern als akzeptabel.

Allerdings ergibt sich die Tendenz, dass die künstlich erzeugte Kurzsichtigkeit immer dramatischer wird: Es lässt sich nur noch sehr kurzfristig halbwegs sinnvoll eine Grenze zwischen privaten und öffentlichen Gütern ziehen. Je komplexer unsere Kultur wird, desto eher findet ein fließender Übergang von privaten hin zu öffentlichen Gütern statt.
Die wachsende Myopie der neoliberalen Ökonomen führt dazu, dass plötzlich ein enormer Zeitdruck entsteht. Die Marktwirtschaft erscheint schnelllebiger, weil sie nur noch immer kurzfristiger als Turbokapitalismus funktioniert: möglichst schnell muss der Gewinn erwirtschaftet werden, weil relativ zügig die Externalität nachgewiesen, die Produktion unprofitabel wird und wieder eingestellt werden muss.

Auf der Basis der Theorie der öffentlichen Güter wurde ein Konzept entwickelt, um mit einem staatlich inszenierten Emissionsrechtehandel die Naturzerstörung zu begrenzen. Die grundlegende Idee dabei ist es, dass nicht nur Güter auf den Märkten erwerbbar sind, sondern auch negative Güter, also Antigüter, marktfähig werden sollen.
Deshalb kann nun das verbriefte Recht zur Umweltvernichtung auf Märkten gekauft werden. Auf diese Weise sollte die Störung des ökologischen Gleichgewichts preislich bewertet und mit Hilfe von marktwirtschaftlichen Methoden beseitigt werden.
Theoretisch könnten nach dem Prinzip des Emissionshandels auch viele andere Misstände beseitigt werden: Beispielsweise könnte die Marktwirtschaft fundamental durch die Kommerzialisierung von Antigütern wie Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Körperverletzung, Ehebruch, Folter, Freiheitsberaubung alles Elend aus der Welt schaffen.
Würde der freie Handel mit Mordrechten vielleicht die Probleme der Kriminalität und der Überbevölkerung auf antichristliche Art lösen???

Letzten Endes kann der Emissionsrechtehandel nur dazu führen, dass staatliche Instutionen bestimmen, welche Umwelteinflüsse schädlich sind. Die staatlichen Instituionen werden aufgrund des grassierenden Lobbyismus wiederum von Unternehmensinteressen dominiert.
Für die Wirtschaftskonzerne ist es kostengünstiger und wirksamer, einige Politiker zu korrumpieren und ein paar „Experten“ zu kaufen als über die Massenmedien manipulative PR-Kampagnen durchzuführen.
Viel schlimmer aber noch als der Lobbyismus ist bei diesem Instrument, dass die Sorge um unsere natürliche Lebensgrundlage an wenige staatliche Institutionen delegiert wird. Nur ein paar Expertengremien und Politiker legen fest, was in welchem Umfang umweltschädlich ist und schließlich konsumiert werden darf.
Insgesamt liegt beim Emissionsrechtehandel eine Art von Etikettenschwindel mit Alibifunktion vor, wodurch eine sinnvolle Lösung der Umweltprobleme erschwert wird: Mit Hilfe eines kaum überschauberen Systems wird der Eindruck erweckt, dass nun das Problem der externen Effekte durch willkürliche Internalisierung gelöst werden kann.
Im Endergebnis werden nur die Bürger beliebig in ihrem Konsum gegängelt und die Industrie kann über den Lobbyismus relativ genau steuern, welches Recht zur Umweltzerstörung zu welchen Preisen gehandelt wird.
Eine an den Emissionen orientierte Steuer wäre erheblich transparenter, weniger korrupt und effektiver gewesen.

Obwohl die neoliberale Theorie aufgrund des Problems der externen Effekte als gescheitert angesehen werden kann, mögen sich dennoch viele Ökonomen nicht von ihren widersinnigen Weltvorstellungen verabschieden.
Dabei wird im Rahmen eines ganz besonders demokratiefeindlichen Extremismus versucht, grundsätzlich alle externen Effekte durch staatliche Institutionen zu internalisieren: Wenige Experten und Staatslenker berechnen dann relativ genau, in welchem Umfang welche Form von Umweltverschmutzung zugelassen wird.
So trauen sich einige größenwahnsinnige Akademiker zu, alle Externalitäten überschauen und eine sinnvolle Lösung anbieten zu können. Sie wollen letzten Endes genau bestimmen, was welcher Bürger in welchem Umfang zu konsumieren hat. Sie wollen möglichst exakt festlegen, wieviel Wachstum einer Volksgemeinschaft und auch im Detail dem Individuum erlaubt werden darf.
Sie wollen einen ökonomischen Ökofaschismus konstruieren.
Der Ökofaschist hält weiterhin am Irrglauben fest, dass alle kulturellen Problemlagen mit rationalistischen Prinzipien lösbar sind und mag nun die gesamte Kultur so regulieren und beherrschen, dass die Natur möglichst unversehrt bleibt.

Allerdings verursachen diktatorische beziehungsweise oligarchische Zwangssysteme das Versiegen unserer innovativen Potentiale. Unsere Umweltprobleme sind wie alle übrigen kulturellen Problemlagen jedoch nur auf dem Wege der Innovation lösbar.
Der grünbraune Ökofaschismus verhindert durch planwirtschaftliche Kontrolle und weitreichende Bevormundung der Bürger die Innovation und die kulturelle Weiterentwicklung.
So werden notwendiger Weise die Konsumbegrenzungen durch die tyrannischen Ökofaschisten zunehmend rigider bis schließlich die elementarsten menschlichen Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden können.

Insgesamt sind die Grünen, als eine für ihre rigiden ökologischen Gesetzesvorschläge bekannte Partei, meiner Meinung nach nicht fähig, das Problem der Umweltzerstörung innerhalb demokratischer Strukturen zu lösen.
Viele ihrer Überlegungen zielen auf die Verwirklichung eines grünbraunen Ökofaschismus: Sie wollen den Konsum der Menschen kontrollieren und reduzieren. Sie wollen den Menschen die Freiheit rauben und damit in letzter Konsequenz die Demokratie abschaffen.

Um unsere Umweltprobleme zu lösen, bedarf es eines anderen Ansatzes: nicht weniger Demokratie hilft bei der Lösung unsere kulturellen Probleme, sondern mehr demokratische Freiheit und Aufklärung.
Einstmals war die ökologische Bewegung der Grünen tatsächlich ein grüner Apfel: Sie hat dabei geholfen, die notwendige Aufklärung über die Umweltvernichtung voranzutreiben. 😀
Heute jedoch hat dieser grüne Apfel braune Stellen bekommen: Er fängt an zu faulen. Ich fürchte, dass uns die Ökologiebewegung immer mehr in einen menschenverachtenden, antidemokratischen Ökofaschismus führt!!! :( :( :(

So erscheint es mir, Deine Umweltfreundin Auc

P.S.: Alles, was geboren wird, muss auch sterben.

Plutokratie

Montag, November 14th, 2011

—Wieso der Kapitalismus uns ruiniert.—

1. Falsche Propheten
Die neoliberale Theorie hat in den letzten Dekaden den abendländischen Kulturen als richtungsweisende Doktrin gedient. Beinahe alle populären Theorien innerhalb der Betriebswirtschafts- und der Volkswirtschaftslehre basieren oder beziehen sich auf das neoliberale Gedankengut.
Anhand des Paradigmas der Dienstleistungsgesellschaft lässt sich gut demonstrieren, wohin uns diese Doktrin führt.

Nach dem gemeinhin akzeptierten, aber nur sehr selten hinterfragten Gesellschaftsparadigma der Wirtschaftswissenschaftler durchlaufen die Nationalökonomien im Wesentlichen drei Stadien: Der Agrargesellschaft folgte die Industriegesellschaft und nun befinden wir uns auf dem Weg zur angeblich noch höher entwickelten Dienstleistungsgesellschaft.
Diese Vorstellungen entsprechen der typischen These-Antithese-Synthese-Denkstruktur Hegels.
Bezeichnender Weise hört der “Ideenreichtum” der Ökonomen mit dem Erreichen der Dienstleistungsgesellschaft auf. 😉

Mit der Verwirklichung der Dienstleistungsgesellschaft wäre wirtschaftlich sowie politisch das Optimum erreicht: die Menschen sind mehrheitlich von körperlicher Arbeit befreit, sie können Geist und Seele vollkommen unbelastet entfalten, sich gänzlich auf ihre individuelle Entwicklung konzentrieren.
Die Kunden erhalten den bestmöglichen Service während die Angestellten so flexibilisiert arbeiten wie es ihnen gefällt. Die Organisationsstrukturen werden im Rahmen der Professionalisierung der Arbeit so weit verbessert bis alle Menschen glücklich sind – traumhaft!!! :)
Die große unsichtbaren Hand der Märkte garantiert uns, dass sich nur die besten und in jeder Hinsicht idealen Unternehmen durchsetzen. Damit die große unsichtbare Hand lieb und gnädig zu uns ist, sollte das „goldene Kalb“ der New Yorker Börse angebetet werden.
Insgesamt wird also das persönliche Glück mit der Verwirklichung der Dienstleistungsgesellschaft sowohl für die Kunden als auch für die Mitarbeiter grenzenlos. So erscheint es.
So lesen sich die vielen euphorischen Abhandlungen zum Thema.
Ist das die Wahrheit oder eine absichtsvolle Lüge???
Wird nicht vielmehr die Kontrolle der Arbeitnehmer grenzenlos???
Wird nicht vielmehr die Manipulation der Kunden verbessert???

Es haben die neoliberalen Ökonomen fortlaufend versprochen, dass der entfesselte Kapitalismus Wohlstand für breite Teile der Bevölkerung schafft und das Leben aller Menschen kontinuierlich verbessert.
Wer gerade nicht mit vollem Einsatz für die neoliberalen Ideale rund um die Uhr arbeitet und im Sozialhilfe-Elend leben muss, hat im Sinne der Wirtschaftstheoretiker eine ausgeprägte Freizeitpräferenz und genießt auf diese Weise freiwillig das Leben in vollen Zügen.
Besonders in den USA und zunehmend auch in Europa erfüllen sich diese neoliberalen Versprechen jedoch nicht.
Tatsächlich zeichnet sich immer mehr das genaue Gegenteil ab: ein Großteil der Menschen wird vom Arbeitsprozeß ausgeschlossen und die Reallöhne sinken fortlaufend bis hin zur Erwerbsarmut.
Nur eine zunehmend schrumpfende Schicht der Arbeitnehmer, die Managementkaste, und die für diese gesellschaftlichen Missstände verantwortlichen Politiker profitieren von diesen Entwicklungen und dem grassierenden Lobbyismus.
So entsteht offenkundig mit der weitreichenden Verwirklichung neoliberaler Ideen eine Zweiklassengesellschaft.

Das Wesentliche bei der Betrachtung des Wandels in der Arbeitswelt wird innerhalb des Paradigmas der Dienstleistungsgesellschaft weitgehend ausgeblendet: Die zunehmende Rationalisierung menschlicher Arbeit.
Infolge einer weitreichenden Rationalisierung ist es möglich gewesen, die Gesamtmenge der in den jeweiligen Sektoren arbeitenden Menschen stark zu reduzieren. Ermöglicht wurde diese Entwicklung nicht durch die Wirtschaftstheoretiker sondern durch die Naturwissenschaften.
Die Naturwissenschaftler haben neue Technologien entwickelt und die Ökonomen haben diese im Sinne ihrer neoliberalen Ethik missbraucht.

Mit der Ökonomisierung der Umwelt, welche auch als eine Kultivierung der Natur bezeichnet wird, haben diese Prozesse begonnen. Die naturwissenschaftliche Erkenntnisse wurden ausgenutzt, um alle Aspekte der Natur profitgierig zu kontrollieren.
Das Resultat der fortgeschrittenen Agrarökonomie ist eine massive Umweltzerstörung.

Ebenso wurde das menschliche Handwerk im Rahmen der Industriegesellschaft zunehmend rationalisiert. Auf der Basis von Taylorismus und Fordismus entstanden Fließbandfertigung und sekundengenaue Kontrolle der manuell vom Menschen durchgeführten Arbeitsprozesse: Die menschliche Arbeit wurde möglichst perfekt im Millisekundenbereich getaktet.
Daraus ergaben sich erhebliche psychische und soziale Probleme, welche bis heute nicht gelöst werden konnten. Diese und viele andere Problemlagen werden immer noch als externe Effekte auf staatliche Strukturen abgewälzt.
Der clevere Kapitalist kassiert sofort den exakt berechenbaren Gewinn während die Gesellschaft dafür bitteschön die kaum definierten langfristigen Kosten zu übernehmen hat. 😉
Dessen ungeachtet wurde die zunehmend perfektionistische Kontrolle menschlicher Arbeit euphorisch als die fortschrittliche, wirtschaftlich höchsteffiziente Industriegesellschaft gefeiert.

Nun wird langsam die letzte Stufe der ökonomischen Rationalisierung erreicht: die vollständige McDonaldisierung des Menschen im Rahmen der progressiven Dienstleistungsgesellschaft.
Die vollendete Dienstleistungsgesellschaft ist eine Plutokratie, in welcher alles ausnahmslos ökonomisiert wurde und jede nur denkbare menschliche Aktivität mit Geldeinheiten abgerechnet wird.
So wird verständlich, dass den Ökonomen kein weiteres Entwicklungsstadium mehr einfällt und mit der Dienstleistungsgesellschaft das menschliche “Glück” ihrer Ansicht nach vollkommen optimiert ist. Die Plutokratie ist das irdische Paradies der neoliberalen Rationalisten.
Im Rahmen der christlichen Religion wurde immer wieder ausdrücklich vor dem Versuch gewarnt, ein künstliches Paradies auf Erden zu verwirklichen. Auch der Buddhismus und andere Religionen warnen davor, das vollendete Glück im Diesseits zu suchen.

Wenn wir uns anschauen, was mit den Tieren im “fortschrittlichen” Reich der Agrarökonomen geschieht, können wir uns sehr gut vorstellen, wie Menschen innerhalb der plutokratischen Dienstleistungsgesellschaft behandelt werden sollen.
Bereits heute werden Tiere gewinnmaximierend zusammengepfercht in der Massentierhaltung bis sie sich gegenseitig zu Tode hacken. Um dieses Problem rational zu lösen, werden ihnen einfach die Schnäbel abgeschnitten!!!
Ähnliches und sogar noch sehr viel Schlimmeres haben die neoliberalen Plutokraten auch mit euch vor, liebe Mitmenschen. :(

2. Religion der Antichristen
Das geistige Fundament der neoliberalen Ökonomen ist die rationalistische Philosophie. Sie wurde vor einigen Jahrhunderten vorwiegend von Renes Descartes begründet. Sein Gedankengut wies von Anfang an schwere Mängel auf und war sehr widersprüchlich.
Descartes hat verzweifelt versucht seine Überlegungen mit der Einführung eines fatalen Kunstgriffes zu retten: Gott sei letzten Endes der Garant dafür, dass der Rationalismus funktioniert.
So glaubte er, dass Gott die in seiner Sichtweise isolierte Vernunft des Menschen irgendwie sinnvoll mit der Welt verbinden würde. Er hoffte, dass Gott dem menschlichen Geist die Wahrheit über die Welt irgendwie auf esoterischem Wege offenbaren würde. Dem Wesen nach ist also der Rationalismus eine Religion und keine wissenschaftlich fundierte Theorie!!!

Allerdings ist der Rationalismus keine christliche Religion sondern widerspricht dem Christentum und allen anderen monothesitischen Religionen fundamental, was auch bei der Analyse der neoliberalen Ethik mit dem Sinnbild des homo oeconomicus deutlich erkennbar wird:
“Greed is good.”!!! :(
Es wurde fortlaufend versucht, primitive sowie amoralische Verhaltensweisen als wirtschaftlich sinnvoll und menschlich zu legitimieren. Desweiteren werden die Menschen mit dem Wettbewerbsparadigma andauernd gegeneinander aufgehetzt.
Somit ist die neoliberale Weltanschauung offenkundig antichristlich!!!

Immanuel Kant hat nachgewiesen, dass der Rationalismus aber auch der ihm widersprechende Empirismus unbefriedigend sind.
So entwickelte Kant eine transzendentale Philosophie, um die Mängel dieser beiden philosophischen Denkrichtungen zu überwinden.
Während der Rationalismus daran scheitert, dass er tiefreligiös und unwissenschaftlich ist, versagt der Empirismus, weil er zu sehr an beobachtbarem Verhalten orientiert ist.
Der Empirismus lässt offen, wie Innovation entstehen kann. Er kann auch unsere bedeutsame Fähigkeit, mit einem Plan die Zukunft zu gestalten, nicht erklären. Der Empirismus kann gerade das Wesentliche des Menschseins nicht erläutern: Es bleibt rätselhaft, wie der Mensch Kultur schafft.

Obwohl schon längst innerhalb der Philosophie sowohl der Rationalismus als auch der Empirismus als unbefriedigende Weltanschauungen widerlegt worden sind, kennzeichnet alle übrigen Kulturwissenschaften, dass noch immer der Widerstreit zwischen diesen beiden Denkrichtungen stattfindet.
Beispielsweise gibt es in der Psychologie die nicht endende Auseinandersetzung zwischen Kognitivismus (= Rationalismus) und Behavoirismus (= Empirismus) und in der VWL den andauernden Konflikt zwischen Neoliberalismus (= Rationalismus) und Keynesianismus (= Empirismus).

Immanuel Kant hat eine intelligente Lösung für viele ungelöste Probleme des Rationalismus und des Empirismus entwickelt: Der Mensch denkt und handelt bewusst auf der Basis von kategorischen Prinzipien, welche er stets reflektiert und anhand seiner empirischen Erfahrung überprüft sowie gegebenenfalls weiterentwickelt.
Auf diese Weise bekommt das Erfahrungswissen einen hohen Stellenwert und prinzipiell kann menschliche Erkenntnis als originär subjektiv aufgefasst werden.

Leider weist Kants Theorie einen Defekt auf, welcher bis heute nicht von den Akademikern behoben werden konnte: das Ding an sich. Das Ding an sich befindet sich jenseits der menschlichen Erkenntnis. Dennoch glaubte Kant, dass es seiend beziehungsweise existierend ist. Er hat also paradoxer Weise etwas beschrieben, was er eigentlich nicht beschreiben konnte.

Auch die später folgende postmoderne Wissenschaftstheorie war nicht in der Lage dieses Problem zu lösen. Und so gilt für jegliche wissenschaftliche Aktivität, dass objektive Erkenntnis bestenfalls nur ansatzweise möglich ist.
Sogar die Naturwissenschaften sind stets subjektiv geprägt und werden niemals endgültige Wahrheiten hervorbringen können.
Der von Karl Popper vorgeschlagene Falsifikationsprozess liefert keine befriedigende Gewissheit über den Wahrheitsgehalt wissenschaftlicher Aussagen. Es ist also grundsätzlich unmöglich, eine verlässliche, objektive Wahrheit zu formulieren.
Für die Kulturwissenschaften gilt sogar streng genommen, dass sie rein subjektive Meinungsbilder ohne jeglichen Anspruch auf Objektivität oder Wissenschaftlichkeit sind. Somit ist schon die Namensgebung irreführend: Wirtschaftswissenschaften beinhalten eigentlich Wirtschaftsreligionen.

Bemerkenswerter Weise ist der Defekt von Kants Theorie bereits vor mehr als 2.000 Jahren beseitigt worden – nämlich vom Buddha Siddhartha.
Buddha lehrte, dass es ein Ding an sich nicht gibt und die gesamte Welt substanzlos ist. Diese Substanzlosigkeit aller Weltphänomene kann jeder unmittelbar auf der Basis von Erfahrungswissen erkennen. Keinem Weltphänomen kann sinnvoll ein autonomes Sein zugeordnet werden. Jede Ontologie ist falsch. Vielmehr hat die Welt einen Erscheinungscharakter und ist ständig in Veränderung begriffen.

Es bleibt festzuhalten, dass jegliche Kulturwissenschaft im Wesenskern eine Ontologie beinhaltet und zum originären Thema hat. Ohne Ontologie hätte eine Kulturwissenschaft keinerlei Legitimation: Wer würde einen Forscher dafür bezahlen, dass er Aussagen über etwas formuliert, was gar nicht existent ist. 😀
Anstatt einzusehen, dass die Überwindung von Rationalismus und Empirismus sowie der Verzicht auf die ontologische Perspektivität zwingend erforderlich sind, verharren die Kulturwissenschaftler auf ihren weltfremden Positionen und verbreiten sensationelle Halbwahrheiten. Somit folgen sie lieber mit pragmatischer Myopie der Devise:
Nach mir die Sintflut!!!

Naturwissenschaften können auf eine Ontologie verzichten und so ist es durchaus möglich, überprüfbare Naturgesetze vorläufig zu formulieren. Die tempöräre Erscheinung dieser Gesetze kann durch Experimente gegebenenfalls wiederholt überprüft werden.
Von daher befassen sich die Naturwissenschaftler mit den Erscheinungen in unserer Welt, während die Kulturwissenschaftler, also auch die Ökonomen, prinzipiell das nicht existierende Ding an sich als wesentlichen Inhalt diskutieren.

Dies bedeutet, dass alle ökonomischen Theorien grundsätzlich falsch sind, weil sie zwanghaft etwas Substanzhaftes innerhalb der flüchtigen Erscheinungen konstruieren. Jedoch gibt es – für jeden Menschen persönlich erfahrbar – kein dauerhaftes Sein innerhalb kultureller beziehungsweise wirtschaftlicher Zusammenhänge: Die Wirtschaft ist eng mit allen anderen kulturellen Phänomenen verwoben, so dass keine sinnvollen Grenzen gezogen werden können.

Mit Hilfe des homo oeconomicus und der vielen anderen Prämissen der neoliberalen Ökonomen wird jedoch genau dies ständig versucht: der Betrachtungsgegenstand wird willkürlich von vielen anderen Zusammenhängen isoliert, so dass die Illusion der autonomen Substanzhaftigkeit entsteht.
Dabei werden die begrenzenden Prämissen so formuliert, dass im Endergebnis teleologisch eine Plutokratie verwirklicht werden kann.
Es wären von Anfang an auch andere Grenzziehungen denkbar gewesen. Allerdings wurden sie bewusst ignoriert: andersartige Modellrechnungen hätten nicht in die Pläne der Plutokraten gepasst.

Es bleibt noch die Frage offen, warum die neoliberalen Plutokraten so verfahren. Ihr Leitmotiv ist die Idee von einer grenzenlosen Freiheit, welches angetrieben wird von einem Machbarkeitswahn. Gerade die Kulturwissenschaftler und insbesondere die Ökonomen haben kaum eine Vorstellung von der Funktionsweise der naturwissenschaftlichen Technologien. Von daher glauben sie beeindruckt von den teilweise rasanten technischen Fortschritten an grenzenlose Möglichkeiten, welche niemals gegeben waren.
Darüber hinaus lernen sie im Rahmen des Studiums an ein sehr primitives Menschenbild zu glauben, welches ihre persönliche Gier nach Reichtum und Macht vollendet legitimiert.
So sprechen sie fortlaufend von grenzenloser Freiheit und erzeugen bei der geneigten Zuhörerschaft die Illusion, dass diese Freiheit für alle Menschen gilt. Allerdings meinen sie immer nur ihre eigene egozentrischen Freiheit und niemals die Freiheit der anderen.
Sie sind verblendet von individualistischem Hedonismus und Egowahn. Diese Verblendung beginnt bereits mit der ersten Wirtschaftslehrestunde und steigert sich fortlaufend mit zunehmender „Kenntnis“ der ökonomischen Theorien.

Das wirklich Neuartige am Neo-Liberalismus gegenüber seinem klassischen Vorgänger ist die vollendete Abkehr von christlichen Wertvorstellungen und weniger eine überzeugende Erwiderung der keynesianischen Kritik.

Die neoliberalen Professoren haben bewusst die Vernichtung demokratischer Strukturen initialisiert und andauernd gefördert. Sie möchten trotz ihres Hochverrats an der Demokratie bitteschön bis zum Lebensende exorbitant von der Gesellschaft alimentiert werden.
Sie sind felsenfest davon überzeugt, dass die Freiheit der Wissenschaft sie effektiv davor schützt, jegliche Verantwortung für ihr Denken und Handeln zu übernehmen.

3. Jüngstes Gericht
Indem die Kulturwissenschaftler und insbesondere die Ökonomen immer wieder eine dauerhafte Substanzhaftigkeit im Vergänglichen konstruierten, haben sie den Menschen ein völlig verzerrtes Bild der Weltwirklichkeit eingeimpft.
So entstand die Illusion, dass die von diesen Akademikern entwickelten Theorien etwas Dauerhaftes, ja sogar Ewiges objektiv beschreiben. Buddha Siddhartha hat einsichtig erklärt, dass genau diese Anschauungsform die Quelle jeglicher Gier sei. So haben die Ökonomen die Fressgier immer weiter bis hin zur Unmenschlichkeit gesteigert.
Darüber hinaus haben sie mit ihrem Scheinwissen unsere Kulturen andauernd in Korsette gezwungen und viele Entwicklungspotentiale vernichtet. Jede ontologische Ideologie, jede als „wissenschaftliche, dauerhafte Wahrheit“ deklarierte Aussage der Ökonomen reduziert das Potential für alternative Sichtweisen und Meinungsbilder. Auf diese Weise haben die Plutokraten die Fähigkeit zur Innovation innerhalb unserer Kulturen stark beeinträchtigt.

Schließlich werden die Ökonomen mit ihrem Vorhaben auf jeden Fall scheitern und die von ihnen verwirklichte Plutokratie wird nicht sehr lange Bestand haben. Sie wird mit einem katastrophalem Schrecken ihr jähes Ende finden.
Die Plutokratie funktioniert strukturell nicht und es liegt bereits heute sowohl ein systematisches Marktversagen als auch ein systematisches Staatsversagen vor.

Dennoch hat das Leid und Elend, welches die neoliberalen Ökonomen in unseren Kulturen verbreitet haben, zu einem so gewaltigen Zerstörungswerk geführt, dass bereits das gesamte Abendland in seiner Existenz bedroht ist: Unsere freiheitlichen Gesellschaften scheitern an den Lügenmärchen des Neoliberalismus und den ontologischen Wahnideen der Kulturwissenschaftler.
Mit jedem Augenblick und mit jedem Tag, an dem die Menschen weiterhin den falschen Propheten folgen, wird sich ihr Elend verschlimmern und eine Apokalypse wird zunehmend wahrscheinlicher.

Gegenwärtig erscheinen unsere Kulturen und auch die Nationalökonomien aus der neoliberalen Perspektive als eine große Menge von erklärbaren Einzelzusammenhängen. Viele gesellschaftliche Gesetze scheinen bereits gefunden worden zu sein und es gibt für alle denkbaren Phänomene eine ontologische Theorie. Somit wird die Illusion vermittelt, dass wir alles relativ exakt bestimmen können. Wir erscheinen als fähig, unsere Kultur und Wirtschaft nach Belieben zu gestalten und zu steuern.
Tatsächlich wird unsere Kultur immer komplexer je mehr wir detailliert die Zusammenhänge aufdecken und so ensteht vor unseren Augen im Endeffekt ein chaotisches Bild.

Es entstehen immer neue Märkte und diese Märkte treten in immer umfangreichere Wechselbeziehungen miteinander. Es ist gar nicht mehr möglich, in dieser Situation den Preis auf irgendeinem Markt rational zu bestimmen. Die Menschen sind aufgrund ihrer begrenzten Rationalität damit systematisch überfordert.
Von daher werden die Entscheidungen auf den Märkten zunehmend irrational und auch ökonomisch ineffizient. Der Preismechanismus funktioniert nicht mehr und viele Menschen treffen die wesentlichen Kaufentscheidungen nicht mehr auf der Basis des Preises sondern auf der Grundlage anderer Kriterien.
Um auf den Märkten bestehen zu können, versuchen die Unternehmen mittels Marketing die Menschen massenweise zu manipulieren und zu steuern bei ihren Kaufhandlungen.
Die menschliche Freiheit wird also durch die neoliberale Doktrin andauernd mit Hilfe ausgereifter sozialpsychologischer Manipulationstechniken verringert, so dass die Bürger zunehmend fremdbestimmt sind.
Gleichzeitig sehen sich die Menschen der 2. gesellschaftlichen Klasse immer mehr dazu gezwungen, das Billigste auf den Märkten zu kaufen – gleichgültig wie qualitativ minderwertig es ist. Deshalb haben diese Menschen kaum noch eine Wahlfreiheit und unterliegen zunehmend einer Preisdiktatur.
Insgesamt werden die Nachfragekurven der Märkte aufgrund der wachsenden Komplexität unberechenbarer, während gleichzeitig die individuelle Wahlfreiheit sukzessiv reduziert wird.

Dieses System der Massenmanipulation und der Preisdiktatur wird zwangsläufig scheitern. Je mehr die Manager der Illusion der Kontrollierbarkeit, dem scientific management, unterliegen desto mehr Schäden richten sie an und umso fatalere Fehlentscheidungen werden sie treffen.
Der weitreichend entfesselte Kapitalismus führt zum plutokratischen Überwachungsstaat, welcher von einer weltfremden Elite beherrscht wird. Dabei ruiniert dieser Überwachungsstaat das innovative Potential der Bevölkerung. Deshalb kommt der kulturelle Fortschritt immer mehr zum erliegen.
Die Problemberge werden immer größer und die Lösungen für die bestehenden Problemmassen primitiver, gewalttätiger und menschenverachtender.

Die plutokratische Elite, also die Kaste der Manager und Politiker in unseren Kulturen, ist extrem antichristlich, verblendet durch das falsche Menschen- sowie Weltbild der Ökonomen.
Sie betrachten die Menschen der 2. Klasse nicht mehr als Ihresgleichen und werden sie noch schlimmer als die Tiere behandeln. Sie werden auch nicht davor zurückschrecken, zur Steigerung der ökonomischen Effizienz die Gentechnologie einzusetzen und gezielt die Menschen zu degenerieren.

Die Plutokratie ist eine postmoderne Sklavenhaltergesellschaft, welche aufgrund der fortgeschrittenen Technologien alle bisher dagewesenen Schrecken der Menschheitsgeschichte bei weitem übertreffen wird.
Infolge ihrer blinden Gier werden die neoliberalen Plutokraten schließlich sogar die apokalyptischen Reiter heraufbeschwören.

So erscheint es mir, Eure Auc