Die Hassposts der CDU auf Twitter und Facebook

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Peter Tauber beleidigt in seiner Funktion als CDU-Generalsekretär immer wieder Internetuser auf Twitter und Facebook. Gleichzeitig will der CDU-Repräsentant Andersdenkenden den Mund verbieten – im Rahmen von Zensurmaßnahmen der Bundesregierung.
„Drecksnazi.“, „Arschloch.“ hat Tauber einem Medienbericht zufolge seine Kritiker beschimpft.
In meinen Augen sind das handfeste Beleidigungen und damit recht eindeutig Straftatbestände.

Die widerlichen Hassposts der CDU sind unerträglich. Noch unerträglicher ist der Beifall zu Taubers Äußerungen von Seiten der niveaulosen Merkelisten. Am unerträglichsten ist die kritiklose Duldung und Akzeptanz dieser Machenschaften durch Systemmedien und Justiz.

Während die linientreue Bild-Zeitung einen mittelalterlichen Pranger für herumtrollende Facebookfans einrichtet, schweigt das Blatt scheinbar zu den Hassposts der CDU.
Ebenso echauffieren sich die übrigen Mainstream-Medien beinahe täglich über den teilweise rauen Tonfall im Internet. Die hasserfüllten Beiträge von CDU-Fanatikern werden jedoch systematisch vertuscht und verharmlost.

Diese Ungerechtigkeiten sind nicht länger hinnehmbar.
Alle Verantwortlichen der Bildzeitung gehören endlich wegen notorischer Volksverhetzung vor Gericht gestellt und auch zu Freiheitsstrafen nicht unter fünf Jahren verurteilt.

Der „Internettroll“ Tauber sollte zurücktreten, weil sein Verhalten unwürdig ist, er die demokratische Diskussionskultur stört und dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland schadet.

Merkels General gewährt unfreiwillig einen tiefen Einblick in die menschenverachtende Seele der Merkel-Truppen. Schockierend!

Der unbelehrbare Agitator der Merkel-CDU ist juristisch für seine Taten zu belangen und sollte (wegen seiner besonderen Verantwortung als Berufspolitiker) mit nicht weniger als 2 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden.

Kommt der mutmaßlich kriminelle Merkelist straffrei und mit einer lukrativen Kolumne bei bild.de davon?
Dies ist beinahe zu befürchten.

Dann allerdings würde der Glaube an die Rechtsstaatlichkeit der Bundesrepublik Deutschland ganz erheblich beschädigt.

weitere Quellen:
„Drecksnazi“: CDU-Generalsekretär beschimpft Nutzer und polarisiert das Netz
Bild prangert Facebook-Hetzer an
Maas will Löschung in 24 Stunden
So zensiert Facebook

Podemos!

Podemos
Spanien hat am 20.12.2015 gewählt. Die etablierten Parteien wie die kommunistisch orientiere Partido Socialista Obrero Español (PSOE) sowie die erzkonservative Partido Popular (PP) konnten die Wählerschaft kaum noch überzeugen.
Die PP verlor etwa ein Drittel an Zustimmung. Die PSOE musste ebenfalls erhebliche Verluste verbuchen.

Hingegen gelang es der recht jungen Partei Podemos, welche sich für mehr politische Partizipation der Bevölkerung und soziale Gerechtigkeit einsetzt, einen gewaltigen Stimmenzuwachs zu verwirklichen.
Auch die bürgerliche Partei Ciudadanos, die sich politisch primär gegen eine drohende Abspaltung Kataloniens wendet, erzielte beachtliche Stimmengewinne.

Wahlergebnisse elecciones generales 2011:
Wahlergebnisse_Spanien_2011

Wahlergebnisse elecciones generales 2015:
Wahlergebnisse_Spanien_2015_2

Das Wahlergebnis ist eindeutig: Die Bürger haben die konservative Regierung für Misswirtschaft, politischen Filz und ihre unfassbare Inkompetenz bei der Lösung der mannigfaltigen Probleme des Landes abgestraft.
Ebenso konnte die altgediente PSOE bei der Wählerschaft nicht punkten.
Letzten Endes sind PP und PSOE ohnehin als politisch Hauptverantwortliche für die schlimme Situation in Spanien zu betrachten.

Das spanische Volk verlässt die alten, ausgetrampelten Pfade und wagt Demokratie. Junge Parteien wie Podemos und Ciudadanos können mit neuartigen Ideen die Bevölkerung begeistern. Das traditionelle Zweiparteien-System wurde überwunden. Es herrscht Aufbruchstimmung.
Spanien zeigt sich in vorbildlicher Weise als eine lebendige Demokratie.

Hingegen dominieren in den meisten anderen europäischen Nationen politische Grabenkämpfe von Altparteien, welche seit Jahrzehnten kaum noch konstruktive Beiträge zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung geliefert haben.

Die Spanier haben uns Europäern bewiesen, dass Demokratie keinesfalls in ein korruptes, hinsichtlich der Selbstbedienung von Berufspolitikern optimiertes System hinauslaufen muss.
Auch in Deutschland, Frankreich und England ist nun der große politische Wandel, die demokratische Blüte so wie in Spanien denkbar geworden.
Wir sollten den Spaniern dankbar sein. Sie gehen als ein leuchtendes Beispiel voran, weisen allen Europäern den Weg in eine Zukunft der lebendigen Demokratie.
Podemos! (Wir können!)

Jedoch begeistert diese Wiederbelebung der Volksherrschaft weltweit nur sehr wenige Journalisten der Mainstream-Medien. Anstatt sich beeindruckt und erfreut zu zeigen von der willensstarken, lebendigen Demokratie auf der iberischen Halbinsel, findet sich überwiegend nur Kritik an der spanischen Wählerschaft.
So wird trotzig die PP, die eindeutige Wahlverliererin, zur „Gewinnerin“ erklärt, obgleich diese Partei lediglich bei der Besitzstandwahrung schwerste Verluste realisiert hat.
Seit wann gelten deutlich erkennbare Verlierer als „schwache Gewinner“?

Die PP ist zwar noch immer die stärkste Kraft, aber ohne Zweifel als sinkender Stern anzusehen. Es ist klar, dass sich nicht wenige langjährige Stammwähler der Konservativen dabei schwergetan haben, ihr Wahlverhalten sinnvoll zu verändern.
Dieser Umstand darf jedoch nicht in irgendeiner Weise als „Wahlsieg“ verklärt werden.

Sogar Nachrichtendienste als bedeutsame Verteiler von Informationen hetzen scheinbar unterschwellig gegen eine in neuer Lebendigkeit strahlende Demokratie. So verbreiten sie beispielsweise die fragwürdige Schlagzeile:
Wähler sorgen für politische Instabilität in Spanien.
Die Abwahl von Altparteien soll politische Instabilität bedeuten?

Der Nachrichtendienst Reuters mag wohl der spanischen Bevölkerung eine Schuld dafür zuweisen, dass sie sich erdreistet, frei zu wählen und ganz frech die „Wahlempfehlungen“ der „Alphajournalisten“ ignoriert hat.
Das Durchregieren des Landes erscheint zukünftig „erschwert“, weil die Mehrheitsbildung bei Abstimmungen nun stärker durch Kompromisse geprägt sein wird. Dies passt sicherlich nicht in die Konzepte aktueller europäischer Machteliten.
Konservative Alleingänge gegen den Volkswillen sind schwieriger geworden.
Was soll daran so schlimm sein?

Spanien ist nicht politisch instabil, weil Podemos mit einem gewaltigen Stimmenzuwachs als Wahlsiegerin ins Parlament ziehen konnte.
Vielmehr ist zu erwarten, dass es nun intensive Diskussionen über wichtige, wegweisende gesellschaftspolitische Entscheidungen geben wird.
Dies kann ein Demokrat nur begrüßen.

Die massenmediale Fehlinformation und Stimmungsmache sollte die Bevölkerung Europas nicht beeindrucken: Die Europäer können Demokratie, auch wenn es manchen zwielichtigen Mainstream-Medien zutiefst missfällt.
Podemos! Wir können!